
Engagierte Mitarbeiter sind das Herzstück jedes Unternehmens; sie treiben Produktivität, Rentabilität und Wachstum voran. Wenn sie jedoch unter Burnout leiden, können die Folgen schwerwiegend sein.
In diesem Blogbeitrag beleuchten wir das Thema Mitarbeiter-Burnout – was es ist, wie verbreitet es ist, was die Ursachen sind und vor allem, wie man es verhindern kann.

Die Weltgesundheitsorganisation beschreibt Burnout als Folge von chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich bewältigt wurde. Obwohl es nicht als medizinische Erkrankung eingestuft ist, kann es die psychische und physische Gesundheit ernsthaft beeinträchtigen.
Burnout äußert sich typischerweise in drei Hauptbereichen:
Laut einem Bericht von BMC Public Healthgibt es zudem drei Arten von Burnout:
Jeder hat mal einen schlechten Tag, doch Burnout ist hartnäckiger und kann jeden treffen – unabhängig von Job, Branche oder Standort.
Nehmen Sie sich die Zeit, die Leistungen Ihrer Mitarbeiter anzuerkennen und zu würdigen. Ob durch ein Lob in Teammeetings, eine persönliche Dankeskarte oder eine Belohnung wie einen Geschenkgutscheinsolche Gesten zeigen Ihre Wertschätzung auf wirkungsvolle Weise.
Die kurze Antwort lautet: Ja! Auch wenn die genauen Zahlen je nach Studie variieren, ist klar, dass Burnout am modernen Arbeitsplatz ein zunehmend häufiges Problem darstellt.
In einer Umfrage von McKinsey Health unter 15.000 Arbeitnehmern in 15 Ländern gab ein Viertel der Befragten an, Symptome eines Burnouts zu verspüren. Zudem berichtete laut der Work and Wellbeing Survey 2021 der American Psychological Associationeine deutliche Mehrheit von 3 von 5 Arbeitnehmern von negativen psychischen und physischen Auswirkungen durch arbeitsbedingten Stress.
Zu den Ergebnissen zählten unter anderem ein Mangel an Interesse, Motivation oder Energie bei 26 %, emotionale Erschöpfung bei 32 % und starke körperliche Müdigkeit bei 44 % der Befragten.
Daten von Indeed zeigen zudem einen deutlichen Trend über verschiedene Altersgruppen hinweg: Mehr als die Hälfte (52 %) der Arbeitnehmer gibt an, sich ausgebrannt zu fühlen. Auffällig ist dabei der Kontrast zwischen den Generationen: Während nur 31 % der Babyboomer von Burnout-Symptomen berichteten, äußerten 59 % der Millennials und 58 % der Generation Z ähnliche Gefühle.

Um zu erfahren, wie man Burnout bei Mitarbeitern vorbeugen kann, werfen wir zunächst einen Blick auf die Ursachen.
Hier ist eine Liste typischer Ursachen – jede für sich oder in Kombination kann dazu führen, dass selbst die engagiertesten Mitarbeiter das Interesse an ihrer Arbeit verlieren:
Engagierte Mitarbeitende sind der Motor jedes Unternehmens. Sie sind motiviert, konzentriert und arbeiten mit Leidenschaft, was zu höherer Produktivität, besserer Stimmung und Wachstum für das Unternehmen führt.
Engagierte Mitarbeitende bieten Unternehmen erhebliche Vorteile:
Selbst die engagiertesten Mitarbeiter können ausbrennen, wenn sie mit überwältigenden persönlichen oder beruflichen Belastungen konfrontiert sind. Interessanterweise betrifft Burnout besonders häufig hochmotivierte Mitarbeiter. Da sie viel von sich selbst in ihre Arbeit investieren, sind sie anfälliger für ein Burnout.
Wir haben viel darüber gesprochen, warum es wichtig ist, Erschöpfung bei der Arbeit zu vermeiden. Kommen wir nun zum Wie.
1. Priorisieren Sie das Wohlbefinden der Mitarbeiter und das Stressmanagement
Viele Unternehmen verzeichnen einen besorgniserregenden Anstieg von Burnout unter ihren Mitarbeitern, was auf eine entscheidende Lücke in ihrer Strategie hindeutet. Diese Lücke betrifft häufig das Wohlbefinden der Mitarbeiter, das körperliche, emotionale und finanzielle Aspekte umfasst.
Wenn das Wohlbefinden der Mitarbeiter zu kurz kommt, wird die Stressbewältigung schwieriger, was das Burnout-Risiko erhöht. Und während die Förderung des Engagements ein gängiges Ziel von Arbeitgebern ist, wissen nur wenige, wie sie hohes Engagement und Wohlbefinden gleichzeitig fördern können.
Es ist entscheidend zu erkennen, dass das Wohlbefinden und das Engagement der Mitarbeiter eng miteinander verknüpft sind. Engagierte Mitarbeiter leisten nicht nur bessere Arbeit, sondern empfinden auch eine größere Erfüllung und einen tieferen Sinn in ihrer Tätigkeit.

2. Sorgen Sie für Pausen und Erholungszeiten
Genau wie Sportler Ruhephasen brauchen, um Höchstleistungen zu erbringen, blühen Mitarbeiter auf, wenn sie Pausen zur Regeneration haben und so einem Burnout vorbeugen können. Überarbeitung beeinträchtigt nicht nur die Produktivität, sondern erhöht auch das Burnout-Risiko.
Pausen und Erholungszeiten können zwar Burnout-Symptome lindern, beheben aber nicht die Ursachen. Deshalb müssen Führungskräfte proaktiv handeln und regelmäßige Einzelgespräche mit jedem Teammitglied führen, um sich nach deren Wohlbefinden zu erkundigen und aufkommende Probleme anzusprechen.
Indem Sie die Arbeitsbelastung im Blick behalten und Probleme schnell angehen, helfen Sie Ihren Mitarbeitern, Überforderung zu vermeiden, und fördern ein unterstützendes Arbeitsumfeld.
3. Führen Sie flexible Arbeitsmodelle ein
Ob durch flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit zur Fernarbeit – Flexibilität hilft Mitarbeitern dabei, ihre persönlichen und beruflichen Verpflichtungen effektiv in Einklang zu bringen.
Wenn Mitarbeiter ihre Arbeit so gestalten können, wie es für sie am besten passt, zeigen sie oft ein höheres Maß an Engagement und Produktivität. Viele Mitarbeiter blühen in flexiblen Arbeitsumgebungen auf und erweisen sich dort sogar als produktiver als in einem klassischen Büro.

4. Anerkennung und Belohnung für Mitarbeiter
Die Anerkennung und Belohnung von Mitarbeitern ist ein weiterer wesentlicher Aspekt, um Burnout am Arbeitsplatz vorzubeugen. Wenn sich Mitarbeiter wertgeschätzt fühlen, bleiben sie eher engagiert und motiviert, was das Risiko eines Burnouts senkt.
Feiern Sie also die Erfolge Ihres Teams, egal wie klein sie sind! Nehmen Sie sich die Zeit, die Leistungen Ihrer Mitarbeiter anzuerkennen und zu würdigen. Ob durch ein Lob während der Teambesprechungen, eine herzliche Dankeskarte oder sogar eine Geschenkkarte– solche Gesten zeigen Ihre Wertschätzung auf wirkungsvolle Weise.
Und warum sollte man hier aufhören? Ermutigen Sie alle, sich an der gegenseitigen Wertschätzung zu beteiligen! Fördern Sie eine Kultur, in der sich Teammitglieder gegenseitig anerkennen und unterstützen. Von gegenseitiger Anerkennung unter Kollegen bis hin zu unterhaltsamen Teambuilding-Aktivitäten können Sie einen Arbeitsplatz schaffen, an dem Wertschätzung und Zusammenarbeit gedeihen.
5. Ressourcen für ausgebrannte Mitarbeiter bereitstellen
Die Unterstützung ausgebrannter Mitarbeiter erfordert Ressourcen, die verschiedene Aspekte ihres Wohlbefindens abdecken.
Zu diesen Ressourcen gehören:
Durch das Angebot dieser Ressourcen können Sie Ihre Mitarbeiter dabei unterstützen, effektiv mit Stress umzugehen und ihr Wohlbefinden zu erhalten – so vermeiden Sie Erschöpfung am Arbeitsplatz.

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